Stabat Mater


Neue Pfade und ungewohnte Klangwelten betreten wir zur Zeit mit der Einstudierung von Karl Jenkins’ „Stabat Mater“ aus dem Jahr 2008. Als Brückenbauer zwischen den musikalischen Stilen und zwischen verschiedenen Kulturen hat sich dieser überaus erfolgreiche zeitgenössische Komponist seit jeher verstanden. So kommt es im „Stabat Mater“ zu einer Begegnung unserer klassischen Musiktradition mit dem Orient, und europäische Chormusik trifft auf hochexpressive arabische Improvisationen. Wir freuen uns, dieses Werk mit der Sopranistin Hayat Chaoui (Wuppertal) und dem Dudukspieler Deniz Mahir Kartal (Berlin), zwei ausgewiesenen Spezialisten ihres Fachs, aufführen zu können, zusammen mit der Camerata Flensburg (Mitglieder des Landessinfonieorchesters Schleswig-Holstein).

Karten zu 18,- Euro für unsere Aufführung in Kappeln (7. März) oder Flensburg (8. März 2020) können direkt hier gebucht und anschließend ausgedruckt werden.

>> TICKETS BESTELLEN <<

Außerdem gibt es Eintrittskarten ab dem 7. Dezember 2019 bei Tourist Information Flensburg (Nikolaistr. 8) und Glücksburg, im Bürgerbüro Langballig sowie in der Buchhandlung Gosch, Kappeln.

Das „Stabat Mater“ ist ein lateinisches Passionsgedicht aus dem 13. Jahrhundert, das die Person Marias und ihren Schmerz angesichts des gekreuzigten Sohnes besingt und den Leser oder Hörer mit eindringlichen Worten zu tiefer Anteilnahme auffordert. Es gehört zu den meistvertonten Texten vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit vielen bedeutenden Komponisten wie Schubert, Liszt oder Dvorak. Das Werk von Karl Jenkins (2008) ist lange schon nicht mehr das letzte in dieser Reihe, so viele weitere Komponisten haben sich in der Zwischenzeit dieses Stoffes angenommen.
Der 1944 in Wales geborene Jenkins gehört zu den derzeit produktivsten und meistaufgeführten Komponisten der Welt und bewegt sich in den verschiedensten Sparten wie Filmmusik oder außereuropäischer Musik. In den 1970er Jahren spielte er unter anderem in der britischen Jazz-Rock-Formation „Soft Machine“. Inzwischen hat gerade sein Chorwerk einen beachtlichen Umfang angenommen. Für sein „Stabat Mater“ hat er ausdrucksstarke, unverwechselbare Melodien geschrieben und dem lateinischen Original Passagen auf Englisch, Arabisch und Aramäisch hinzugefügt.

Eine Einspielung des gesamten Werks unter der Leitung des Komponisten ist auf YouTube zugänglich: Stabat Mater Karl Jenkins YouTube